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SEO Onpage Basics - Teil 11

Social Sharing-Buttons & Technisches aus SEO-Sicht
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15. May 2019 von Ann-Christin Klos

3.10 Social Sharing-Buttons

Auch wenn nicht viele Nutzer davon Gebrauch machen sollten, ist die Implementierung von Social Sharing-Buttons ratsam, da sie es den Besuchern erleichtern, Inhalte weiter zu verbreiten. Sicherlich sollten nicht blind Buttons für alle Sozialen Netzwerke eingebunden werden (Pinterest macht im Business-Kontext z.B. meist nur wenig Sinn) aber Facebook und Twitter sowie Xing und LinkedIn sind im Business-Kontext relevant genug, um genutzt zu werden. Zusätzlich kann erwogen werden, auf der mobilen Seite auch WhatsApp-Buttons einzubinden.

3.11 Technisches

3.11.1 AJAX & Javascript

Generell ist Google inzwischen zwar in der Lage, Javascript auszuführen, tut dies aber nicht immer bzw. nicht immer fehlerfrei. Wichtige Inhalte sollten daher möglichst auch ohne aktiviertes Javascript sichtbar sein. Sollen Inhalte z.B. per AJAX nachgeladen werden, ist darauf zu achten, dass diese von Google fehlerfrei gecrawlt und indexiert werden können. Hierzu gibt es verschiedene Ansätze. Die Bereitstellung eines statischen Snapshots, wie von Google in der Vergangenheit empfohlen, ist nicht mehr zwingend nötig, stellt aber die sicherste Methode dar. Folgt man bei der Entwicklung einer Webseite den Prinzipien des “progressive Enhancement” stellt dies in der Regel auch sicher, dass alle wesentlichen Elemente für alle Browser und Suchmaschinen zugänglich sind.

3.11.2 Verborgene Inhalte

Alle wesentlichen Inhalte einer Webseite sollten nach dem Laden ohne weitere Besucherinteraktion sichtbar sein. Das Verbergen von Inhalten in ausklappbaren Elementen führt dazu, dass diesen verborgenen Inhalte von Google weniger Bedeutung zugemessen wird. Da derartig ausklappbare Inhalte auf Mobilgeräten sinnvoll sind, ist ein zukünftiges Umdenken von Google möglich; derzeit ist davon aber für wichtige Inhalte nach wie vor abzuraten. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass selbstverständlich auch das Verstecken von Inhalten mittels nicht-technischer Tricks (z.B. weiße Schrift auf weißem Grund, versetzen des Inhalts um 9000 Pixel zur Seite o.ä.) von Google erkannt und auch abgestraft wird, wenn derartiges Vorgehen als Versuch der Manipulation der Suchergebnisse interpretiert wird. Da Suchmaschinen Bildinhalte nicht sicher auswerten können, dürfen wichtige Inhalte nicht in Bildern “versteckt” werden, indem z.B. ein Text als Bild eingebunden wird.