Wir antworten gerne.

0521 430600 70

kontakt@epunks.de

Wir sind zertifizierter Google Partner

SEO Onpage Basics – Teil 9

Dateien aus SEO-Sicht
Alle Artikel anzeigen

24. Apr 2019 von Alvina Dück

3.8 Dateien

3.8.1 Dateiname

Dateinamen sind SEO-relevant. Dies gilt insbesondere für Dateien, die vom Nutzer bewusst gesucht und abgerufen werden können (z.B. Bilder oder PDFs). Daher sollten Dateinamen stets sprechend und einzigartig sein sowie für die Datei oder die sie verlinkende Seite relevante Keywords/-phrasen beinhalten.

3.8.2 Dateigröße

Auch in Zeiten zunehmend schnelleren Internets sollten Dateien so klein wie möglich gehalten werden. Dies gilt insbesondere für alle Dateien, die ohne weiteres Zutun des Nutzers geladen werden, weil sie z.B. in die Seite eingebunden wurden. Durch schneller ladende Seiten und weniger Datenverbrauch sorgt dies nicht nur für ein positives Nutzererlebnis, sondern auch für ein besseres Ranking, denn die Ladegeschwindigkeit einer Seite ist aktuell einer der wichtigsten Rankingfaktoren.

3.8.3 Bilder

Maße und Dateigröße

Die Dateigröße von Bildern muss möglichst gering gehalten werden. Hierzu existieren zwei Ansatzpunkte: zum einen sollte die Dateigröße mittels verlustfreier Kompression der Bilder reduziert werden, zum anderen sollten Bilder in den tatsächlich genutzten Maßen vorliegen und geladen werden. Letzteres ist häufig nicht oder nur begrenzt möglich, z.B. wenn Bilder beim Ändern der Browsergröße nahtlos skalieren sollen.

Alt-Attribute

Alt-Attribute von Bildern sollen diese für Sehbehinderte und Suchmaschinen beschreiben. Daneben hat sich aber gezeigt, dass die Wahl des alt-Attributs nicht nur Einfluss auf die Position des Bildes in der Google Bildersuche, sondern auch auf das Ranking der Seite hat.

Es sollte daher angestrebt werden, das für die jeweilige Seite relevante Keyword auch im alt-Attribut von in die Seite eingebundenen Bildern zu integrieren. Wichtig ist es, dies natürlich zu tun, um durch die Suchmaschinen nicht abgestraft zu werden.

3.8.4 PDFs

Sollen auf der Webseite PDFs bereitgestellt werden, sollten ihre Inhalte, sofern sinnvoll möglich, als eigenständige Unterseiten aufbereitet und die PDFs von dort verlinkt werden. Diese PDFs selbst sollten in einem Ordner liegen, dessen Crawling über eine entsprechende Anweisung in der robots.txt unterbunden wird.

Auf diese Weise erhält die Webseite zusätzliche, meist relevante Unterseiten, die vom eingesetzten Analyse-Tool (z.B. Google Analytics) erfasst werden können. Die ursprünglichen PDFs stellen keinen doppelten Inhalt dar, da sie in einem nicht crawlbaren Verzeichnis liegen.

Diese Vorgehensweise ergibt nur Sinn, wenn die Inhalte des PDFs lohnenswert genug für eine eigene Seite sind. Formulare gehören z.B. in der Regel nicht dazu.