BikeTOuR 2023

Die epunks fahren wieder Fahrrad!

Social-Media Managerin Sabine
Sabine Weiss
12. Oktober 2023
Startbild des Blogbeitrags mit dem Text: Do something great

Heute mal ein ganz persönlicher Blog-Post. POV: Meine erste Fahrrad-Tour.

Donnerstag, der 21. September 2023.

Schon um 5 Uhr morgens bin ich aus dem Bett gefallen, um mich fĂŒr meine erste Fahrradtour fertig zu machen. Was die anderen im BĂŒro wohl öfter im Jahr machen, war fĂŒr mich komplettes Neuland. Mit einem Fahrrad von Nienburg bis nach Bremen. Schon beim Rucksackpacken habe ich mich bei den Erfindern des E-Bikes bedankt und gehofft, dass ich die Fahrradtour heile ĂŒberstehe. 'Nur leichtes GepĂ€ck, Wechselklamotten, Wasser und alles, was dich glĂŒcklich macht. Und die Vaseline nicht vergessen!' Das waren die weisen Worte von Boris. Da kam ich aber ganz schön ins Schwitzen. Vaseline?

»Mit dem Zug bis nach Nienburg.. oder auch nicht«

Auf GehTs
Eine weibliche Hand fĂŒhrt eine Maus am Computer

7 von uns haben sich schon in Bielefeld am Bahnhof getroffen, denn fĂŒr uns ging es mit dem Zug bis nach Nienburg. Ein mutiger EPUNK, der junge Lennart, hat sich von Minden aus mit dem Fahrrad nach Nienburg aufgemacht und geplant, den Rest der Truppe dort zu treffen.

Mutig, mutig! Ich persönlich hatte immer noch ein bisschen 'Muffensausen' beim Gedanken an die Radtour und ans Radfahren. Da hĂ€tte ich sicherlich nicht freiwillig noch ein paar Extra-Kilometer zurĂŒckgelegt.

Der Zug kam pĂŒnktlich gegen halb 10 in Nienburg an, und dann ging es auch schon ans Radeln.

Der Streckenabschnitt von Nienburg nach Verden betrĂ€gt, grob geschĂ€tzt, 60 Kilometer. Nach etwa 24 Kilometern gab es sogar eine FĂ€hrĂŒberquerung. Das klingt aber cooler, als es in Wirklichkeit war, denn auf der FĂ€hre verbringst du gefĂŒhlte 10 Sekunden, bevor du dich wieder auf das Rad schwingen darfst und weiterfĂ€hrst. Die Beach Bar am anderen Ende des Weserufers macht nĂ€mlich erst um 12 Uhr auf. Die Strecke ist wunderschön und auch fĂŒr Neulinge im Fahrradfahren super einfach zu bewĂ€ltigen. Naja, das sage ich so locker, weil ich ein E-Bike hatte. đŸ„Č

Nach etwa 35 Kilometern haben wir das kleine StĂ€dtchen Hoya erreicht und dort direkt eine Pause gemacht. Dann ging es auch schon direkt weiter durch den Auwald bei Hingste, der super idyllisch aussieht und eine wundersame Ruhe ausstrahlt. Erst in den letzten paar Kilometern sind wir am Autoverkehr vorbeigefahren, der uns signalisierte, dass wir uns langsam wieder der Zivilisation nĂ€herten. Nach fast 60 (und 120) Kilometern Fahrradfahren haben wir unser Ziel erreicht: Verden, ein wunderschönes, verschlafenes Örtchen – das wir direkt nach dem Einchecken erkundet haben.

»Ein Abend in Verden«

VerDEn Mitarbeiter von den epunks sitzt vor dem Computer und schaut in den Code-Editor

In Verden haben die Pferde erfunden, deshalb heißt das so.

Spaß bei Seite, die Innenstadt von Verden hat zwei Pferde-Statuen, weshalb direkt dieser Joke entstanden ist. WĂ€hrend einige von uns sich direkt an der Beach Bar wiedergefunden haben, sind ein paar EPUNKS durch die Stadt gelaufen, um diese zu erkunden. Ein Highlight: Der Dom von Verden, mit dem steinernen Mann. Auch wenn der steinerne Mann recht cool klingt, war er fĂŒr mich eher unspannend. Die Geschichte hinter der Wandfigur ist wesentlich spannender. Laut der Plakette neben dem steinernen Mann hatte dieser die Kirchengelder geklaut und wurde daraufhin vom Teufel verfolgt. Als er versucht hatte, durch ein Kirchenfenster zu flĂŒchten, hat der Teufel ihn in Stein verwandelt, welcher ewig dazu verdammt ist, an der Wand des Doms zu sitzen und alle Vorbeilaufenden daran erinnert, dass es nicht gut endet, wenn man etwas stiehlt.

Abends ging es dann in ein wunderbares Restaurant, die DomschĂ€nke, wo wir super leckeres Essen und unsere Gesellschaft genossen haben. Der Abend war absolute Quality Time, denn die EPUNKS kommen alle wunderbar miteinander klar und da sind die Vibes natĂŒrlich gesetzt.

Aber allzu lange konnten wir natĂŒrlich nicht bleiben, denn am nĂ€chsten Morgen ging es schon weiter nach Bremen. Deshalb war fĂŒr mich schon um 21 Uhr klar, dass ich ganz schnell ins Bett musste.

»Auf nach Bremen!«

Und weiter
Eine weibliche Hand fĂŒhrt eine Maus am Computer

Es gibt sicherlich viele Leute, die morgens auch ohne Kaffee aus dem Bett kommen. Ich bin garantiert kein Morgenmensch. Deshalb ĂŒberraschte es mich, dass ich um 9 Uhr schon frisch und munter auf dem Fahrrad saß, denn die Tour ging weiter.

Ziel: Bremen. Die Strecke betrug ungefÀhr 54 Kilometer und versprach wieder herrliche Aussichten. Und diese wunderbaren Aussichten haben wir auch bekommen. Nach 40 Kilometern fuhren wir auf den Habenhauser Damm mit Blick in Richtung Bremen, und der war wunderschön! Die meiste Zeit radelten wir am Fluss entlang, und nach weiteren 5 Kilometern entdeckten wir den Werdersee. Auch hier hatten wir wieder eine super Aussicht auf das Weserstadion.

Am Ziel angekommen, ging es auch schon ins Zentrum von Bremen. Wer noch nie in Bremen war: Auf jeden Fall den nĂ€chsten Ausflug dorthin planen! Die alten GebĂ€ude der Stadt sind ein echter Hingucker und werden durch moderne GebĂ€ude ergĂ€nzt. Das ergibt eine beeindruckende Kulisse. Und wer wollte nicht schon immer mal die Bremer Stadtmusikanten besuchen? Angeblich bringt es viel GlĂŒck, den Esel einmal nach einem Wunsch zu fragen.

»Was war denn Sinn dieser Fahrradtour?«

Vielleicht fragt sich jetzt der Eine oder Andere, warum wir jedes Jahr eine Fahrradtour machen.

Wir arbeiten jeden Tag miteinander, und wĂ€hrend viele von uns sich privat miteinander angefreundet haben, ist so ein Betriebsausflug natĂŒrlich immer eine weitere Möglichkeit, dieses GefĂŒhl von Zusammenhalt und Zugehörigkeit zu stĂ€rken.

Fahrradfahren ist eine Leidenschaft, die der eine oder andere hier im BĂŒro teilt, aber ich muss sagen, dass es nicht unbedingt meine Leidenschaft ist.

Am wichtigsten ist jedoch, dass wir einen Riesenspaß bei diesem Ausflug hatten. Immer wieder erfĂ€hrt man mehr voneinander, und es entsteht das GefĂŒhl, ein Teil dieser Familie zu sein. đŸ–€

Im Ziel
Eine weibliche Hand fĂŒhrt eine Maus am Computer

Fahrrad fahren ist so ein großer Teil der EPUNKS Kultur und es ĂŒberrascht immer wieder, wie viele Leute aus Spaß einfach mal losbiken und tagelang auf Radreise ziehen.

10/10 wĂŒrde ich wieder machen. Aber diesmal mit Po-Polster.