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Sozialer Abstand aber digitale Nähe

Stay home, but keep on dancing!
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01. Apr 2020 von Ann-Christin Klos

Stay home, but keep on dancing! - Mit dieser Botschaft möchte sich das Berliner Modelabel Mava Lou, bekannt für seine stylishe Tangofashion, gegen das Coronavirus stark machen. Beim Kauf eines T-Shirts mit dem Hashtag #SOCIAL DISTANCE, gehen 10€ automatisch an den Corona Hilfsfonds des DRK. Tanzen geht immer, da ist sich Gründerin Christiane Bär sicher. Ebenfalls unterstützt man mit dem Kauf eines Shirts das Label selbst und setzt ein Zeichen für die Einhaltung des Abstands in Corona-Zeiten.

Wir finden die Idee großartig und stehen dem Unternehmen als digitaler Partner zur Seite. Neben der Unterstützung in der T-Shirt- und Webshop-Produktion, haben wir mit Christiane Bär über ihre Idee der #socialdistance-Kampagne gesprochen:

Was genau steckt hinter der Kampagne “SOCIAL D(ist)ANCE”?

Hinter der Kampagne steckt der Appell, dass Menschen Abstand halten und dennoch den Spaß nicht verlieren sollen. Ich komme aus der Tanzbranche und verbinde Tanzen mit Freiheit und Zufriedenheit. Daher möchte ich die Menschen animieren, sich ein wenig der aktuellen Sorgen und die Ungewissheit von der Seele zu tanzen und trotz sozialem Abstand Spaß daran haben. Denn jeder von uns kann tanzen, auf seine persönliche Art und Weise.



Christiane Bär, Gründerin Mava Lou

Wie bist Du auf die Idee gekommen?

Vor ca. drei Wochen blieb mir leider plötzlich der Umsatz aus. Bis dahin hatte ich mich schon gewundert, dass ich überhaupt noch welchen generieren konnte, mir war wohl bisher das Ausmaß der Krise innerhalb der Tanzbranche nicht bewusst, ein Glück. Doch auch dort gab es dann schließlich einen Einbruch, denn Tanzschulen fallen beispielsweise unter den Seuchenschutz, und auch andere Tanzveranstaltungen wurden schnell abgesagt. Aufgrund der ausbleibenden Käufe meiner Tangomode fiel ich in eine Art Schockstarre. Doch dann kam mein Freund irgendwann auf die Idee, etwas spezielles zu produzieren, das auf den einzuhaltenden Abstand in der Corona-Zeit aufmerksam macht. Ich war eigentlich noch nicht so weit, dass ich mich auf ein neues Projekt konzentrieren konnte, störte mich persönlich aber immer wieder daran, dass sich Menschen im Alltag noch immer viel zu nah kamen. Ich telefonierte später mit einer Freundin, und als sie den Begriff „SOCIAL D(ist)ANCE“ in den Raum warf, ihn mir dann sogar schenkte, hatte ich einen Schlüsselmoment und begann schließlich mit dem Konzept für die T-Shirts. Ursprünglich wollte sie ihn für eine Tanzparty nach der Krise verwenden, doch für mein Projekt hielt sie den Namen für treffender.



Auf welchen Wegen wird die Kampagne mit dem Hashtag #socialdistance promotet?

Die Menschen, die sich ein T-Shirt kaufen, werden darum gebeten, sich damit zu fotografieren oder zu filmen und auf Instagram oder Facebook zu posten. So kommt das Gefühl der Gemeinschaft rüber, die eine bestimmte Message vertritt. Ich möchte über die sozialen Medien, vor allem Instagram, auch ein jüngeres Publikum ansprechen, denn Tango ist meistens erst ab 30 ein Thema ;-) Dabei ist mir egal, ob man Tänzer ist oder nicht, Hauptsache die Botschaft hinter #socialdistance wird verbreitet und der Abstand so von mehr Leuten eingehalten. Der wichtigste Hashtag ist dabei #alleinfüreinander, mit dem man die Kampagne erkennen kann.

Wie läuft der Verkauf der Shirts aktuell?

Der Verkauf läuft gut, man erkennt eine deutliche Tendenz, dass immer mehr Menschen auf die Shirts aufmerksam werden. Es darf sich trotzdem noch entwickeln! Aktuell produzieren wir häufiger weiße Shirts mit pinker Aufschrift, die sind besonders gefragt. Natürlich gibt es auch schlichte Shirts, so ist für jeden etwas dabei.

Was war Dir wichtig, in Hinblick auf das Design der Shirts?

Für mich steht die Message im Vordergrund, und daher sollte das Design des Shirts eher einfach und clean sein. Es sollte nicht durch zu viele Farben oder Muster vom Hashtag #socialdistance abgelenkt werden, schließlich wird auch dieser noch einmal in zwei Farben unterteilt. „SOCIAL“ und „DANCE“ sind mir dabei die wichtigen Begriffe und diese sollten daher herausstechen. Die Farben der Shirts sollten auch nicht zu weiblich aber auch nicht zu männlich sein, und so entschied ich mir für mehrere Varianten. Vor allem die Kombination aus schwarz und einer Neonfarbe findet man oft in der Tanzbranche. So fallen die Tänzer auf, anstatt mit gedeckten oder blassen Farben unterzugehen.

Wie bist Du dazu gekommen, Dich an die epunks zu wenden?

Ich arbeite schon seit circa zehn Jahren mit den epunks zusammen. Letztens rief Boris mich einfach mal an und fragte, wie es mir geht. Da habe ich ihm von unserem Projekt erzählt, und er hatte sofort Lust und Ideen, uns zu unterstützen. Wir haben im Laufe des Telefonats immer mehr Ideen entwickelt, und so kam es dann zustande, dass wir die Shirts mit den epunks zusammen entwickelt haben. Mit dem Deutschen Roten Kreuz haben wir einen zweiten tollen Partner, an dessen Corona Hilfsfonds 10€ von jedem verkauften Shirt gehen.

Wir drücken Christiane und ihrem Team die Daumen und rufen ebenso dazu auf, die Botschaft zu teilen und einfach drauf los zu tanzen! Hier gehts zu Mava Lou auf Instagram / Facebook / die Homepage

Bei Fragen, fragen!


Oder einfach anrufen 0521 4306007-0.