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Kanban vs. Scrum

Gemeinsamkeiten und Unterschiede
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22. Sep 2021 von Sylvia Drexhage

Kanban und Scrum

Das agile Projektmanagement hält viele Methoden bereit. Die bekanntesten sind Scrum und Kanban. Die Entstehungen beider Methoden liegen schon ziemlich weit zurück. Sie haben auch noch mehr gemeinsam, aber natürlich auch so ihre Unterschiede.

Was war nochmal was?

Kanban ist im Ursprung als Steuerungsverfahren für die „Just-in-Time“-Produktion bekannt. Ziel war es, dass die benötigten Teile für die Produktion immer in der richtigen Stückzahl vorliegen, während auch das Lager nur so groß ist, wie es sein muss. Es lassen sich aber auch andere einfache oder komplexe Projekte damit steuern, da die Grundlage von Kanban die Prozessverbesserung ist. Mit dieser Methode möchte man vor allem den gesamten Prozess visuell abbilden.

Scrum ist eine Methode um Projekte agil zu steuern und die Zusammenarbeit in den Teams zu lenken. Sie basiert auf Regeln in den Rollen und Meetingstrukturen. Ziel ist es, die Teams enger miteinander zu vernetzen und einen transparenten Wissensaustausch zu fördern. Diese Methode stammt aus der Software-Entwicklung und ist darauf ausgelegt, dass ein digitales Produkt nie wirklich fertig ist und stetig weiter entwickelt werden muss. Sie wird aber auch häufig für kreative Projekte eingesetzt.

Ähnlich aber eben auch anders

Beide Methoden eignen sich demnach dazu, Projekte agil zu organisieren und abzuschließen. Sie haben das Ziel die Zusammenarbeit zu verbessern, Teams enger zusammenarbeiten zu lassen und die Aufgaben übersichtlich und in kleine Schritte zu zerteilen. Bei beiden Methoden wird hierzu ein Board genutzt, dass auch ähnlich aufgebaut ist. Hier gibt´s mehr zum Scrum-Board oder Kanban-Board

Die Gemeinsamkeiten zwischen Scrum und Kanban sind klar erkennbar. Doch es gibt auch einige zentrale Unterschiede. Die Scrum Methode ist umfangreicher und gleichzeitig auch statischer, da sie mit vielen vordefinierten Meetings, Timelines und Rollen arbeitet. Kanban ist deutlich flexibler und lässt sich auch für Mini-Projekte, wie das Erstellen von Einladungen oder die Planung eines Events einsetzen.

Die Kanban Methode ist auch fließender, da es keine zeitlich begrenzten Sprints für das Abschließen der Aufgaben gibt. Dafür bildet die Methode aber auch keine Timings ab. Scrum ist hier besser und strukturierter unterwegs. Durch die Sprints aus der Scrum-Methode wird immer auf den Abschluss von Teilschritten hingearbeitet. Bei der Kanban Methode behält man Projekte eher ganzheitlich im Blick.

Anders als bei Scrum gibt es bei der Kanban Methode auch keine klar definierten Rollen. Jeder Teilnehmende bearbeitet die Kanban Karten, die ihm zugewiesen sind. Außerdem sind auch die parallellaufenden Aufgaben pro Team bei Kanban begrenzt. Somit müssen Aufgaben erst abgeschlossen werden, bevor neue begonnen werden können. Hier ist Scrum widerum flexibler.

Und welche Methode eignet sich für wen?

Das kann man leider so pauschal nicht beantworten. Es kommt stark darauf an, was Du vor hast, wie groß Deine Teams sind und was Dir wichtig ist. Daher vermischen erste Ansätze beide Methoden miteinander, um beispielsweise den gesamten Prozess übersichtlich abzubilden, aber gleichzeitig auch Timings berücksichtigen zu können. Die Methoden sind dabei nicht in gleichen Teilen vertreten, sondern es wird versucht, das Beste aus beiden miteinander zu vereinen.

Bei den epunks bedienen wir uns ebenfalls an beiden Methoden. Wir clustern unsere Projekte in viele Teilschritte und sortieren sie auch anhand der gängigen Phasen in „To do“, „in Arbeit“, „Qualitätssicherung“ und „Erledigt“. Die Tasks formulieren wir mit Hilfe von ausführlichen Karten genauer aus. Das erledigen wir digital in Jira. Zudem arbeiten wir selten mit den vordefinierten Scrum-Rollen. Bei uns schnappt sich jeder möglichst eigeninitiativ die Aufgaben aus dem gemeinsamen Projekt. Manchmal werden natürlich auch welche zugeteilt. Über den Status Quo geben wir uns dann im Daily oder Weekly Meeting ein Update. Ziel ist bei uns aber auch immer die Prozessverbesserung.

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